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Umkehrosmoseanlagen

Eine Umkehrosmoseanlage liefert besonders reines Wasser und hat in vielen Bereichen, wie Medizin, Aquaristik und bei der Wasseraufbereitung auf Schiffen, längst einen festen Platz. Doch welche Besonderheiten bringen Osmoseanlagen mit und eignen sie sich auch für den Hausgebrauch?

Umkehrosmose Wasserfilter Aquamarin

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Dennerle Osmose Compact 130

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Dennerle Osmose Professional 190

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Osmose oder Umkehrosmose – Wo liegt der Unterschied?

Osmose

Bei der Osmose handelt es sich um einen natürlichen Vorgang. Eine Substanz mit einer niedrigen Konzentration gelöster Stoffe diffundiert dabei durch eine semipermeable Membran zu einer Substanz mit einer hohen Konzentration gelöster Stoffe.

Das hört sich komplizierter an, als es ist und lässt sich im Alltag beispielsweise bei Lebensmitteln beobachten. Dünnschaliges Obst, das im Regen nass wird oder zu lange im Wasser liegt, platzt durch Osmose auf. Das Wasser außen hat eine niedrige Konzentration an Teilchen als in den Früchten vorliegt. Das Regenwasser gelangt also durch die Schale in die Frucht und lässt diese durch das erhöhte Volumen schließlich aufreißen bzw. platzen. (Bei Kirschen kann das beispielsweise gut beobachtet werden.)

Wird das gleiche Obst hingegen in Zucker, Sirup oder Salz gelegt,  „verschrumpeln“ die Früchte. Hierbei diffundiert das in dem Obst enthaltene Wasser durch die Schale also nach außen, weil außen eine höhere Teilchenkonzentration vorliegt als in den Früchten.

Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird der natürliche Vorgang der Osmose umgedreht, indem Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt wird. Auch hier diffundiert das Wasser durch die Membran hindurch und lässt dabei die darin gelösten Teilchen zurück, da diese nicht durch die Membran passen. Es wird also gefiltert, folgt jedoch nicht der natürlichen osmotischen Richtung.

Es gibt also einen erheblichen Unterschied zwischen der Osmose und der Umkehrosmose. Dennoch werden die Begriffe Osmose- und Umkehrosmoseanlage umgangssprachlich gleichbedeutend verwendet, bezeichnen also die gleiche Filterart.

Wie funktioniert eine Umkehrosmoseanlage?

Osmose, Osmoseanlage, Umkehrosmose, Umkehrosmoseanlage, Wasserfilter, MembranUmkehrosmoseanlagen verfügen über einen mehrstufigen Aufbau, bei dem verschiedene Filterarten mit unterschiedlichen Feinheitsgraden miteinander verbunden sind. Hierdurch wird ein sehr großes Spektrum an gelösten Stoffen aus dem Wasser entfernt. Darunter Mikroorganismen, Rückstände von Pestiziden, Medikamenten und anderen chemischen Verbindungen, Schwermetalle, Salze und Schwebstoffe – aber auch Mineralien. Umkehrosmosewasser ist also mineralarm. Das kann von Vorteil und erwünscht sein, wenn das Wasser beispielweise für die Zubereitung von Babynahrung oder in der Aquaristik verwendet wird.

Im Falle von Trinkwasser sehen jedoch viele einen Nachteil darin, weswegen einige Umkehrosmoseanlagen für den Hausgebrauch über einen Mineralisierer verfügen. Dieser setzt dem gefilterten Wasser erneut Mineralien zu, was auch dem Geschmack zugutekommt.

Zudem sind einige Modelle mit einem Wassertank für das Reinstwasser ausgestattet, da die Filterung einige Zeit in Anspruch nimmt. Selbst vergleichsweise große und leistungsfähige Ausführungen für den Hausgebrauch mit einer täglichen Filterleistung von 260 Litern schaffen pro Stunde weniger als elf Liter. So viel wird als Trinkwasser zwar selten auf einmal entnommen, wer das Osmosewasser aber zum Trinken, Kochen und für die Hautpflege verwendet, muss ohne Tank vergleichsweise lange am Hahn warten.

Obendrein produzieren Umkehrosmoseanlagen Rest- beziehungsweise „Abwasser“ bei der Filterung. Für einen Liter Reinwasser können etwa bis zu vier Liter dieses Restwassers anfallen. Kann dieses zum Gießen von Pflanzen, Wäsche waschen oder Putzen verwendet werden, geht es nicht ungenutzt verloren. Anderenfalls kann die Abwasserrechnung erheblich in die Höhe schnellen.

Wie oft sollten die Filterkartuschen bei einer Umkehrosmoseanlage gewechselt werden?

Die Wechselhäufigkeit und der zeitliche Abstand sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Vor allem von der Art und Auslegung der jeweiligen Filtereinheit und der Wasserqualität.

So halten Membranfilter oft für mehrere Jahre, während die Einheiten mit Aktivkohle oder Mineralisierer nach einigen Monaten gewechselt werden müssen.






Umkehrosmoseanlagen im Vergleich

Bei einer Umkehrosmoseanlage für den Hausgebrauch ist die Kaufentscheidung oftmals schwierig. Deshalb soll dieser Ratgeber mit ausführlichen Beschreibungen über Osmoseanlagen weiterhelfen.

Umkehrosmose Wasserfilter Aquamarin

Umkehrosmose Wasserfilter Aquamarin

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Der Umkehrosmose Wasserfilter Aquamarin ist ein einfach zu montierendes Modell, das Leitungswasser in sechs Stufen filtert und damit von einem großen Spektrum belastender Substanzen befreit. Zudem bringt die Filteranlage eine separate Armatur mit sich.

Wie für eine Umkehrosmoseanlage nicht ungewöhnlich, benötigt das Modell etwas Zeit für die Filterung des Wassers. Im Falle des Aquamarin Wasserfilters muss das Wasser immerhin sechs Filtereinheiten durchlaufen.

Hierbei gilt also: Gut Ding will Weile haben. Damit nicht minutenlang auf die Füllung eines Wasserglases gewartet werden muss, wurde die Umkehrosmoseanlage mit einem Vorratstank ausgestattet.

In diesen passen immerhin 11,35 Liter und damit genug Reinwasser, um nicht nur den täglichen Durst zu stillen, sondern auch ausreichend weiches Wasser für Wasserkocher, Kaffeemaschine und die nächste Mahlzeit parat zu haben.

Auch ohne diesen Tank würde sich das Warten bei der Umkehrosmoseanlage aber lohnen, denn das Wasser ist nicht nur rein – sondern auch frisch, belebend und geschmacklich überzeugend.

Zudem zeigt sich der Hauswasserfilter in jedem Detail durchdacht und praktisch. Vom ersten Feinfilter über die direkte Abführung des Restwasser bis hin zum Mineralisierer, der dem Wasser als sechste Filterstufe wertvolle Vitalstoffe zusetzt. Das ausgefeilte System hat jedoch auch seinen Preis.

Vorteile

  • einfache und praktische Montage des Reservetanks und der Armatur an der Spüle
  • entkalkt Wasser, entfernt Chemikalien und Mikroorganismen sowie üblen Geruch und Geschmack
  • Filtereinheiten lassen sich separat auswechseln
  • lange Haltbarkeit der Filterkartuschen durch direkte Abführung des Restwassers
  • vergleichsweise geringer Platzbedarf trotz Trank
  • anschließbar an verschiedenen Hausanschlüssen, da Adapter im Lieferumfang enthalten

Nachteile

  • relativ großer Anfall von Restwasser
  • dauerhafte Veränderung der Spüle bzw. Arbeitsplatte durch Montag

6-stufige Umkehrosmoseanlage

Reines, schmackhaftes und gesundes Wasser liefert die 6-stufige Umkehrosmoseanlage direkt aus dem Wasserhahn. Und davon bis zu 260 Liter pro Tag. Dazu bietet sie auch einige weitere Vorzüge als Trinkwasserfilter, nicht zuletzt durch einen integrierten Mineralisierer.

Mit sechs Filterstufen entfernt der Wasserfilter für den Hausanschluss verlässlich Schwebstoffe, Verfärbungen, Mikroorganismen und Chemikalien. Ein Stromanschluss oder Platz auf der Arbeitsplatte ist dafür nicht nötig, da die Osmoseanlage als Untertisch-Modell direkt unter der Spüle integriert werden kann. Die Wasserentnahme erfolgt über einen Edelstahlwasserhahn im Retro-Look. Dadurch eignet sich der Wasserfilter sich für die heimische Küche, kann aber ebenso im Gartenhäuschen oder einem Wohnwagen zum Einsatz kommen.

Allerdings ist für die Umkehrosmoseanlage etwas Platz von Nöten, da sie nicht nur mit sechs Filterkartuschen sondern auch mit einem 12 Liter-Tank ausgestattet ist. Hierdurch steht bei Bedarf eine größere Menge Osmosewasser zur Verfügung und die Wartezeit während des Filterns verkürzt sich.

Der Sediment- und Aktivkohlefilter und die Membrane reinigen das Wasser stufenweise und gründlich, entfernen dabei aber auch wertvolle Mineralstoffe.

Hier kommt die eingangs erwähnte Besonderheit der Umkehrosmoseanlage zum Tragen. Als abschließende Filtereinheit durchläuft das Reinstwasser einen Mineralisierer, in dem es erneut mit Mineralien angereichert wird. Dadurch kann man auch bei schlechter Leitungswasserqualität auf abgefülltes und stilles Mineralwasser aus dem Supermarkt verzichten.

Auf den ersten Blick ist die AQUINTOS Umkehrosmoseanlage zwar preislich nicht ganz günstig, spart dafür aber auf lange Sicht reichlich Aufwand und Geld.

Vorteile

  • extra Armatur für eine einfache Separierung zwischen gefiltertem und ungefiltertem Wasser
  • entkalkt Leitungswasser, entfernt Chemikalien und Mikroorganismen sowie üblen Geruch und Geschmack
  • Filtereinheiten lassen sich einzeln auswechseln
  • lange Wirksamkeit der Filterkartusche
  • optisch ansprechende Armatur und unter der Spüle verborgene Wasserfilteranlage
  • setzt dem Wasser im letzten Schritt wieder Mineralien zu

Nachteile

  • Spüle beziehungsweise Arbeitsplatte müssen dauerhaft verändert werden
  • vergleichsweise hoher Preis und Platzbedarf

Dennerle Osmose Compact 130

Dennerle Osmose Compact 130

ab 59,99 €

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Die Osmoseanlage Dennerle Compact 130 ist speziell auf die Nutzung in der Aquaristik ausgelegt, lässt sich für die Aufbereitung von Trinkwasser aber auch zweckentfremden.

Drei Filterstufen sorgen in dem Osmose-Wasserfilter für eine zunehmende Reinigung des Wassers. Ein Feinfilter entfernt Sedimente und Schwebstoffe, die das Wasser trüben und die Membran verstopfen könnten. Als zweiter Vorfilter ist eine Einheit mit Aktivkohle verbaut. Diese bindet Schadstoffe, die das Aroma des Wassers beeinträchtigen und nicht nur im Aquarienwasser, sondern natürlich auch im Trinkwasser unerwünscht sind. Als dritter und eigentlicher Filter befindet sich in der Umkehrosmoseanlage eine Membranen-Kartusche.

Das vorgefilterte Wasser diffundiert in dieser entgegen des osmotischen Drucks durch die Membran. Dadurch werden weitere Partikel, Mikroorganismen und Chemikalien aus dem Wasser entfernt. Das Ergebnis ist hochreines Wasser, das nicht nur entkalkt und in Geruch und Geschmack neutralisiert wird – sondern auch frei von zahlreichen anderen Verunreinigungen ist. Dafür benötigt die Umkehrosmoseanlage allerdings reichlich Zeit. Bei optimalem Druck und stimmigen Bedingungen schafft es der Osmose Wasserfilter aus dem Hause Dennerle immerhin auf 130 Liter in 24 Stunden. Hierbei handelt es sich aber um einen Höchstwert.

Eine Bereitstellung für Trink- und Kochwasser ist aufgrund der langen Dauer bei der Entnahme daher denkbar ungünstig. Für die Aquaristik allerdings vollkommen ausreichend. Zudem kann das hochreine Wasser aufgefangen und so auch außerhalb eines Aquariums verwendet werden. Für diese Vielseitigkeit ist die Osmoseanlage Compact 130 dennoch sehr preisgünstig.

Vorteile

  • sehr kostengünstig
  • entkalkt, entfernt Chemikalien und Mikroorganismen sowie üblen Geruch und Geschmack
  • Filtereinheiten lassen sich einzeln auswechseln
  • lange Wirksamkeit der Filterkartusche
  • geringer Platzbedarf
  • Verbindung über Adapter auch an anderer Stelle möglich

Nachteil

  • relativ großer Anfall von Restwasser

Osmoseanlage Dennerle Osmose Professional 190

Dennerle Osmose Professional 190

ab 54,00 € 99,98 €

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Die Osmoseanlage Dennerle Osmose Professional 190 ist auf die Verwendung in der Aquaristik ausgelegt. Dennoch kann diese Umkehrosmoseanlage auch für die Versorgung mit reinem und gefiltertem Trinkwasser zweckentfremdet werden. Zudem bietet das Modell eine praktische Besonderheit.

Die Umkehrosmoseanlage besteht aus drei Filtern. Im ersten Schritt befreit ein Feinfilter das Wasser von Schwebstoffen, wie Rost, Schlamm und Staub. In der Folge bindet eine Aktivkohle-Einheit Aroma-beeinträchtigende anorganische und organische Verbindungen und neutralisiert damit Geruch und Geschmack.

Das eigentliche Herzstück des Wasserfilters ist eine Polyamid-Polysulfon Membran. Dort diffundiert das Wasser und wird dabei sogar von feinsten Partikeln befreit.

Das Ergebnis ist hochreines Wasser – wie es von einer Umkehrosmoseanlage gewünscht wird. Allerdings ist dieses zum einen sehr mineralarm, denn Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium werden im Zuge der Filterung ebenfalls entfernt.

Zum einen gestaltet sich die Montage zwar relativ einfach, diese ist jedoch durch die ¾ Zoll Verbindung nur auf bestimmte Anschlussmöglichkeiten begrenzt.

Zudem erfolgt die Entnahme über einen Schlauch. Reservetank oder Armatur sind nicht vorhanden. Das kann den Einsatz außerhalb des Aquariums erschweren.

Vorteile

  • sehr kostengünstig
  • entkalkt, entfernt Chemikalien und Mikroorganismen sowie üblen Geruch und Geschmack
  • Filtereinheiten lassen sich separat auswechseln
  • lange Wirksamkeit der Filterkartuschen
  • geringer Platzbedarf
  • Verbindung über Adapter auch an anderen Anschlüssen möglich
  • Verlängerung der Lebensdauer durch Spülventil

Nachteil

  • relativ großer Anfall von Restwasser